Theater 2015 – Start des Kartenverkaufs

Einen großartigen Verkaufsstart für ihr diesjähriges Theaterstück legte die „Linsabühne“, die Theatergruppe der Kulturschmiede Neckargartach, am Neckargartacher Kirchweihwochenende hin. Rund 80% des Kartenkontingents wurden innerhalb weniger Stunden verkauft. Auf Grund der großen Nachfrage hat die Laienspielgruppe, die dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert, die Anzahl der Aufführungen von sechs auf sieben erhöht. Bei dem diesjährigen Theaterstück „Wer krank ist, muss kerngesund sein“ wird alles operiert, was in der „Leinbachklinik“ auf den Tisch kommt. Mit dieser turbulenten Komödie von Uschi Schilling bietet die „Linsabühne“ Unterhaltung vom Feinsten an. Den Verkauf der restlichen Karten hat das Schuhhaus Ziegler, Brückenstraße 3, Neckargartach, Telefon 07131/123 0632, übernommen. Nach Einschätzung der Abteilungsleiterin Theater, Ruth Bischoff, wird auch dieser Bestand rasch schrumpfen. Nähere Informationen sind auch auf der Vereinshomepage www.akhkn.de abrufbar.

Kirchweih 2015 – Hobbykünstlermarkt

Am Samstag, dem 19. September, von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag, dem 20. September, von 11 bis 18 Uhr, findet anlässlich der Kirchweih in Neckargartach der 16. Hobbykünstlermarkt im Gemeindehaus Kulturschmiede, Biberacher Straße 16, statt.

Rund zwei Dutzend Künstlerinnen und Künstler aus der Region Heilbronn-Franken bieten Weihnachtskrippen, Nadelocchi, hausgemachtes Gebäck, Gelees, Konfitüren, Körnerkissen, Kräuterseifen u. –produkte, selbstgemachte Karten zu allen Anlässen und anderes aus Papier und Pappe, selbstgenähte Puppenkleider, Blumenkinder, diverse Stoff-, Strick-, Filz- und Handarbeiten, Nähkreationen für Jung und Alt, Modeschmuck, Edelsteinbäumchen, Acrylbilder,  Taschen, Hüte und Accessoires aus Filz, Klöppelarbeiten, Gefäße aus Beton und in Betonoptik, Töpferarbeiten sowie allerlei Geschenkartikel zum Bestaunen und Kaufen an.

Für das leibliche Wohl sorgt die Kulturschmiede Neckargartach mit Getränken, Kaffee und hausgemachten Kuchen. Am Sonntag gibt es einen Mittagstisch. Der Eintritt ist frei.

Virtueller Rundgang des Gemeindehauses

Ab heute haben wir etwas sehr spezielles im Angebot. Unser Gemeindehaus kann man sich nun auch von zu Hause aus ansehen! Es gibt jetzt einen virtuellen Rundgang durch unser Gemeindehaus. Zu finden unter Gemeindehaus->Virtueller Rundgang.

Ein großer Dank geht hierfür an das Filmstudio Batriks (http://www.batriks.de), die die Realisierung übernommen haben.

Klicken Sie doch einfach mal auf das Bild!

Panoramabild

Fahrt ins Blaue 2015

Der idyllisch, auf 700 Meter Höhe gelegene, Fehrenbacher Hof im Lauterbachtal, westlich von Schramberg, war das Ziel eines Ausflugs der Kulturschmiede Neckargartach. Den Mitgliedern war die Exkursion als „Fahrt ins Blaue“ angeboten worden, nur wenige Eingeweihte wussten das Ziel. Umso positiv überraschender war der erste Eindruck der 50 Fahrtteilnehmer beim Erreichen des Hofes, dem Sektempfang mit dem umsichtigen und gastfreundlichen Eigentümerehepaar Moosmann und deren Helfern. Ein umfangreicher, aus lokalen und regionalen Produkten bestehender, abwechslungsreicher Brunch steigerte das körperliche Wohlbefinden in besonderem Maße. Zwischen dem Frühstück und dem Mittagessen wurden die Kulturschaffenden von zwei Landschaftstherapeutinnen anschaulich, kurzweilig und in unterhaltsamer Art und Weise in die Geheimnisse von Wildkräutern und der Kiefer eingewiesen. Nach dem Mittagstisch fuhr die Reisegruppe nach Schramberg weiter, wo die Teilnehmer die Gelegenheit zu einem Besuch der Parkanlage der Villa Junghans, der Fußgängerzone oder einer Eisdiele nutzen. Abgerundet wurde dieser Ausflug mit einem Besuch und einem gemütlichen Ausklang in der Weinstube Karlheinz Drautz. (um)

Bericht – Stummfilme

Unter schallendem Gelächter und zu beschwingter Klaviermusik kamen zahlreiche Besucher zur Veranstaltung „Stummfilme mit Klavierimprovisationen“ in die Kultur-schmiede Neckargartach. Als geplagter Bühnenarbeiter in „Behind the screen“ (1916) heizte Charlie Chaplin die Stimmung an und zeigte, wie es im frühen Kino hinter der Kamera aussah. Anschließend durfte Buster Keaton in „One Week“ (1920) sein (Miss-)Geschick als Häuslebauer beweisen und musste feststellen, dass die beste Aufbauanleitung nichts hilft, wenn ein böser Widersacher die Num-mern auf den Fertighauskisten vertauscht. Nach einer Pause musste Buster Keaton in „Cops“ (1922) erfahren, wie risikoreich es sein kann, um das Herz einer Bürger-meisterstochter zu werben, wenn man sich dadurch mit der gesamten Polizeitruppe seiner Stadt anlegt. Zum Abschluss des heiteren Abends konnten die Gäste Chap-lin in „The Cure“ (1917) auf Entziehungskur begleiten und sich an den Folgen einer mit Alkohol gefüllten Heilwasserquelle erfreuen. Andreas Benz am Flügel sorgte mit schwungvollen, jazzigen Klängen für den passenden Live-Soundtrack und bewies, dass die fast 100 Jahre alten Stummfilmklassiker bis heute nichts von ihrer Wirkung eingebüßt haben. (ab)