HINWEIS: Weiter Absagen, Theater 2020 fällt leider aus

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste,

die Corona-Pandemie hat die Welt auf noch unbestimmte Zeit fest im Griff und geht somit auch an unserem Verein nicht spurlos vorbei. Die Entwicklung entsprechender Impfstoffe oder wirksamer Medikamente wird mit Vehemenz vorangetrieben, ob es jemals gelingen wird, ist ungewiss.

Wie sie sicherlich bereits mitbekommen haben, haben wir, in voller Verantwortung für die körperliche Unversehrtheit unserer Mitbürger*innen und unserer Mitglieder, unter strikter Beachtung des Annäherungs- und Versammlungsverbotes sowie der Hygienevorschriften, einige Veranstaltungen absagen müssen.

Diese Absage betrifft nun auch unsere im Oktober 2020 geplanten Theatervorstellungen der „Linsabühne Neckargartach“. Im Gegensatz zum rein privaten Umfeld, wo kurzfristige Verabredungen unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen möglich sind, bedarf der kulturelle Bereich vielfache Vorplanungen und vorbereitende Maßnahmen. So ist es uns aus gesundheitlichen Gründen leider nicht möglich mit den Proben zu beginnen. Und ohne Proben gibt es auch keine Aufführungen. Das diesjährig geplante Theaterstück und die Aufführungen werden deshalb auf Oktober 2021 verschoben. Wir bitten um ihr Verständnis.

Bleiben Sie gesund!

Die Vorstände der Kulturschmiede Neckargartach, des Förderkreis Gemeindehaus und der Linsabühne Neckargartach

Was für ein Theater mit der Familie Beierle

Linsabühne spielt in der Kulturschmiede in Neckargartach eine rabenschwarze Komödie

HEILBRONN Manche Familie hat eine Leiche im Keller, bei dieser sitzt sie auf der Couch. Doch: ,,Für die Familie kann man nichts“, so zumindest heißt das Stück, das die Linsabühne, das Theater der Kulturschmiede in Neckargartach, derzeit aufführt.

Zuhause Auch Friedhelm Beierle geht es so. Er ist das Oberhaupt der Familie und wünscht sich nur normale Verhältnisse – vor allem dann, wenn seine Traumfrau ihn besuchen kommt. Doch er hat Bedenken und diese sind nicht unbegründet. Denn seine Geschwister sind etwas speziell: Hubby, sein Bruder, ist etwas zurückgeblieben und stottert. Am liebsten schraubt er Haushaltsgeräte auseinander, beispielsweise baut er einen Stabmixer zum Rasierer um. Seine Schwester Hermine benutzt diesen zwar, aber seit ihrem Indienurlaub lehnt sie es ab, sich zu waschen – der Aura wegen. Sein anderer Bruder Willi hat dubiose Nebenjobs und bringt schon mal bedenkliches Gepäck mit nach Hause: Eine Leiche – und nicht einmal die kommt bei der Familie Beierle zur Ruhe.

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Wer krank ist, muss kerngesund sein

Wieder einmal ist es der Linsabühne, Bestandteil der Kulturschmiede Neckargartach, gelungen, das Publikum zu begeistern und einen Höhepunkt in der Arbeit des Vereins zu setzen. In sieben ausverkauften Vorstellungen im zur „Leinbachklinik“ umfunktionierten ehemaligen Gemeindehaus, bot die Laienspielgruppe um Ruth Bischoff die Komödie von Uschi Schilling „Wer krank ist, muss kerngesund sein“ dar. In einer überzeugenden, kurzweiligen Inszenierung unter dem Motto „Bei uns wird operiert was auf den Tisch kommt“ präsentierte sich ein Krankenhaus der etwas anderen Art. Die von der engagierten Truppe gemeinsam erarbeitete Interpretation entlockte dem Publikum immer wieder überschwängliche Lachsalven und viel Szenenapplaus. Doch auch das Drumherum stimmte. Das Personal hinter der Theke und an der Kasse verkaufte, gekleidet in grüne OP-Kittel, unter anderem Gallenelixier und Blutkonserven als Cocktails aus Urinbechern. Weiter so, kann man da nur sagen und das Team zu erneuten Höchstleistungen im nächsten Jahr animieren. (KM)

Verkaufsstart für das diesjährige Theater erfolgreich

Einen grandiosen Verkaufsstart legte „Die Linsabühne der Kulturschmiede Neckargartach“ bei der Neckargartacher Kirchweih zu Tage. Innerhalb weniger Stunden wurden über 80% des Kartenkontigents für das neue Theaterstück „Die Erbtante aus Afrika“ veräußert. In der dreiaktigen Komödie von Erich Koch hat Kurt Blaumann seiner Erbtante Laura sehr viel Geld abgeschwindelt. Dummerweise kommt aber die Tante überraschend zu Besuch, um sich höchstpersönlich über den Verbleib und die Verwendung der gewährten Darlehen zu überzeugen. Dadurch ist Kurt gezwungen, mit Hilfe seiner Familie, ein Verwirrspiel aufzuziehen, das an Einfallsreichtum und Spitzbübigkeit kaum mehr zu überbieten ist. Aufgeführt wird die Komödie am 17., 18., 24. und 25.10., jeweils um 19.30 Uhr, am 19.10. um 18.00 Uhr und am 26.10. um 15.00 Uhr, jeweils im Gemeindehaus Biberacher Straße. Die restlichen Karten gibt es zum Preis von 10,00 Euro beim Schuhhaus Ziegler in der Brückenstraße 3. (um)